Brennholz kaufen: Lukrativ für Sparer in Deutschland

Offenes Feuer

Ein gemütlicher Abend vor dem Kamin ist für viele Grund genug, sich einen Kaminofen anzuschaffen. Bundesweit informieren sich immer mehr Menschen über den Einbau eines Kaminofens in ihren Räumlichkeiten. Die Branche boomt, das verraten auch die Besucherzahlen an Messen und anderen Ausstellungen in ganz Deutschland. Dorthin zieht es jährlich hunderttausende potentielle Kaminofenkäufer, die sich dafür interessieren welchen Kaminofen sie sich kaufen könnten, wo sie Brennholz kaufen sollen oder ob andere Brennstoffe für sie in Frage kämen.

Warum lieber Brennholz kaufen statt auf fossile Rohstoffe zu setzen

Wo Hersteller im Jahre 1990 noch gerade einmal 38.000 Öfen absetzen konnten, stehen ab 2010 bis heute an die 1,6 Millionen verkaufte Geräte zu Buche. Der Großteil heizt heut zu Tage mit dem Brennstoff Holz. Dafür würde die Kundschaft nicht nur teuer Brennholz kaufen, sondern leistet sich ebenfalls nicht billige Kurse, um in den Wäldern selbst abholzen zu können.

Dieser Boom war nicht immer zu beobachten, gerade in den frühen Nachkriegsjahren galt eine Zentralheizung als höchst komfortabel. Kamin- und Kachelöfen waren als „Heizung der Armen“ verpönt. Dieser Grundgedanke manifestierte sich gerade in den Köpfen der Nachkriegsgeneration.

Ein Grund für die positive Entwicklung war auch der Anstieg der Öl- und Gaspreise zur Jahrtausendwende. Ein 159-Liter-Fass Erdöl kostete 1998 im Schnitt 15 US-Dollar. Innerhalb der nächsten 14 Jahre stieg dieser Preis um 740 Prozent an, so dass folglich der Preis im Jahre 2012 bei 126 US-Dollar in der Spitze lag. Im direkten Vergleich bietet der Brennstoff Holz im Gegensatz zum Heizöl, Stand heute, eine Kostenersparnis von über 50 Prozent obwohl sich der Ölpreis in den letzten drei Jahren sogar wieder halbiert hat. Kein Wunder, dass ein Kachel- oder Kaminofen immer mehr als attraktive Alternative angesehen wird und immer mehr Menschen aufgrund des Preises lieber Brennholz kaufen, anstatt teures Heizöl beziehen.

Der Wunsch nach Autarkie

Der Börsencrash im Jahre 2000 und die Finanzkrise im Jahre 2008, verunsicherten viele Menschen und trieben den Wunsch nach Eigenversorgung voran. Gerade die westliche Welt ist von Abhängig von der in Russland oder im nahen Osten geförderten Energie. Um trotz politischer Spannungen oder Konflikte für ein warmes Zuhause sorgen zu können, legen sich gerade Eigenheimbesitzer einen Kaminofen zu und gehen zum Brennholz kaufen über, um sich möglichst selbst mit Energie versorgen zu können.

Dieser Wunsch hat allerdings auch seine Schattenseiten. Wenn Eigenheimbesitzer anfangen mit Holz einzuheizen und sich immer mehr Brennholz kaufen, stößt das gerade in unmittelbarer Nachbarschaft nicht immer auf pure Begeisterung. Oft wird eine zu hohe Belastung der Luft durch Kohlendioxid oder Feinstaub befürchtet. Diese Bedenken sind allerdings unbegründet, zumindest bei modernen Kachel- oder Kaminöfen wie beispielsweise Sturzbrandöfen. Diese heizen meist höchst effizient und Schadstoffarm. Außerdem sind dieser unter gewissen Voraussetzungen anzubringen, die die Bundesimmisionsschutzverordnung vorschreibt.

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