Brennstoffe: Brennholz

Brennholz oder auch Feuerholz genannt, wird zur Verbrennung, und damit zur Energiegewinnung verwendet. Der beliebteste Brennstoff der für den Kaminofen Verwendung findet, ist Brennholz. Die Beschaffung von Brennholz ist denkbar einfach und unkompliziert. Entweder man geht in den nahe gelegenen Baumarkt, man bestellt direkt beim Erzeuger oder man bestellt es sich bequem im Internet. Die Nachfrage von Brennholz steigt zudem relativ mit dem steigenden Ölpreis, da Brennholz deutlich günstiger zu beschaffen ist. Der Trend entwickelt sich weg von fossilen Brennstoffen wie Heizöl, hin zu ökologischen Arten zu heizen. Dies spiegelt sich auch in der steigenden Beliebtheit von Kaminöfen wieder.

Das ist in Sachen Brennholz zu beachten

Sobald man das geschlagene, gespaltene und vorschriftsgemäß getrocknete Brennholz vorliegen hat, sollte man wissen, um welches Holz es sich handelt. Ob Buchen-, Birken-, Eichen- oder Kiefernholz, jede Holzart hat gewisse Brenneigenschaften. Buchenholz ist für den Kaminofen-Besitzer eine hervorragende Holzart, da diese aufgrund ihrer hervorragenden Heizeigenschaften lange glüht und nur einen geringen Funkenflug aufweist. Das Birkenholz bietet ebenfalls gute Brenneigenschaften, dieses wird gerne zum anfeuern genutzt, da es als Brennholz schnell entflammbar ist. Eichenholz ist bekanntlich sehr hart und witterungsbeständiger als andere Brennholz-Arten. Die Lagerung von Eichenholz ist eine dreijährige Prozedur, die im Freien vonstatten gehen muss. Von Kaminofen-Besitzern ist es aufgrund seiner langen Brenndauer sehr beliebt. Kiefernholz duftet bei seiner Verbrennung sehr angenehm und weist von den Nadelbaumhölzern mit den besten Brennwert auf.

Je nach Holzart unterscheiden sich also die Brennwerte, was vom dem Betreiber eines Kaminofens beachtet werden muss. Bei dem Brennwert handelt es sich um die maximale Wärmemenge, die bei der Verbrennung von Brennholz genutzt werden kann. Um so besser das Brennholz gelagert wird bzw. um so länger es trocknen kann, desto höher ist dessen Brennwert. Dabei bleibt zu beachten, dass Brennholz immer etwas Restfeuchte enthält und niemals komplett trocken ist. Die besten Brennwerte weisen Laubfesthölzer wie Eiche, Buche und Esche auf. Erst im mittleren bis unteren Segment der Brennwerte sind beispielsweise Fichte, Tanne und Linde zu finden. Natürlich sollte der Kaminofen ebenfalls leistungsstark sein, nicht jedes mögliche Problem ist also auf das verwendete Brennholz zurückzuführen.

Worauf Kaminofen-Besitzer achten sollten

Der Brennstoff ist ein wichtiges Thema, Kaminofen-Besitzer die sich dafür entschieden haben mit Brennholz zu heizen, sollten allerdings noch andere Kriterien außer den Brennwert beachten. Wer einen Kaminofen kauft, hat ein gewisses Bild im Kopf. Ein gemütliches Bild mit einem ansehnlichen Flammenspiel, welches er beobachten kann. Um ein möglichst lebhaftes Flammenspiel zu erzeugen, muss man wissen, wie man richtig verbrennt. Oft wird der Fehler begangen, nicht ausreichend Luft zuzuführen. Das Feuer im Kaminofen brauch aber einen „Luftüberschuss“, also  mehr Luft, als für den Verbrennungsprozess eigentlich notwendig wäre.
TIPP: Brennholz von der Eiche, Buche und Esche bieten besonders stimmungsvolles Flammenspiel, diese Hölzer werden „Hartholz“ genannt und weisen zudem gute Brennwerte auf.

Problematisch kann gerade bei offenen Kaminöfen der Funkenflug sein, dieser ist bei Brennholz der Birke oder Nadelhölzern aufgrund des hohen Harzgehaltes besonders stark. Entgegenwirken kann man auch, indem man ein Funkenschutzgitter an dem Kaminofen anbringt. Da Sie sich in einem geschlossenen Raum befinden und sich durch die Verbrennung von Brennholz entsprechender Duft ausbreitet, sollte vorher darauf geachtet werden, dass man diesen nicht für störend empfindet.
TIPP: Kiefer und Birke verströmen einen sehr angenehmen und gemütlichen Duft. Die Birke hat allerdings den Nachteil, dass hier ein starker Funkenflug entstehen kann.

WICHTIG: Brennholz richtig schichten

Zu Beginn sollte das Brennholz möglichst flach in einer Lage auf den Boden des Kaminofens gelegt werden. Auf die Holzscheite wird dann möglichst stabil der Anzünder plaziert. Im Anschluss daran sollte um den Anzünder in Form eines Zeltes das Brennholz angeordnet werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass zwischen den Holzscheiten etwas Raum gelassen wird, damit mehr Luft an die Flammen kommt und sich das Feuer besser ausbreiten kann. Das Fundament ist nun gelegt, jetzt kann weiteres Brennholz aufgestapelt werden, immer mit der Voraussetzung, dass der Anzünder noch erreichbar ist.