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Kaminofen
Warum sich Menschen einen Kaminofen anschaffen kann viele Gründe haben. Einer davon ist sicherlich das Umweltbewusste heizen, da Holz ein nachwachsender Rohstoff ist. Viel ausschlaggebender wird aber der Spaßfaktor sein. Ein eigenes Feuer machen ist immer ein Erfolgserlebnis. Wer freut sich nicht über ein selbst gemachtes knisterndes Feuer? Und natürlich die Atmosphäre, welche durch einen Kaminofen entsteht. An kalten Winterabenden gemütlich mit den Liebsten vor dem Ofen zu sitzen ist ein tolles Gefühl. Der Geldbeutel freut sich natürlich auch, denn rechnen tut sich so ein Ofen allemal.
Die meisten treffen ihre Kaufentscheidung für einen Kaminofen wohl aus dem Bauch heraus. Für die ist selbst Feuer machen und kokeln eine spaßige Sache und haben den größten Lustgewinn am neuen Schmuckstück. Die Strahlwärme, welche vom Kaminofen ausgeht, verwöhnt die Haut, das prasseln der glühenden Funken regt die Sinne an und der warme harzige Duft von Holz schmeichelt der Nase. Vergessen Sie den stressigen Alltag beim gemütlichen Betrachten der lodernden Flammen im Kaminofen.
Der Kaminofen und die Wärme
Ein guter Kaminofen gibt die Wärme durch Strahlung und Konvektion ab. Die angenehme Wärme, die Sie auf Ihrem Gesicht spüren ist die Strahlwärme. Diese Infrarotstrahlung wird entweder durch die Verbrennung direkt (z.B. durch das Türglas) oder durch die erwärmten Ofenteile indirekt abgegeben. Die Strahlungswärme ist ein typisches Merkmal für Kachelöfen. Sie erwärmt die bestrahlten Objekte und verteilt so eine angenehme Wärme im ganzen Raum.
Die Konvektionswärme vom Kaminofen führt die Raumluft durch einen Konvektionskanal am warmen Ofenbrennraum vorbei und erwärmt sie. Die So erhitzte Luft verlässt den Kaminofen durch Schlitze oder andere Öffnungen. Durch die Kombination von Konvektionswärme und Strahlwärme wird mit einem Kaminofen ein sehr lebendiges und angenehmes Raumklima erzeugt. Die Ofenwärme wird dabei zugfrei und perfekt im Raum verteilt. Außerdem muss die Raumluft nicht befeuchtet werden. Auch der Kamineffekt tritt bei guten Kaminöfen nicht auf, denn die Wärme wird nicht durch den Schornstein verworfen.
Kaminofen ist nachhaltig
Umweltschutz ist heutzutage ein großes Thema. Um unsere Wohnung zu heizen brauchen wir Energie. Die meiste davon wird durch Fossile Brennstoffe wie Erdöl, Gas und Kohle erzeugt. Diese haben allerdings zwei große Nachteile: Sie werden irgendwann verbraucht sein, und sie verschmutzen die Umwelt stark. Ein Kaminofen erzeugt dagegen Wärme mit einem nachwachsenden Rohstoff, nämlich Holz. Außerdem wird Holz in Europa durch Nachhaltigkeit erzeugt, es wird also alles was geerntet wird auch wieder angepflanzt. So besteht derzeit sogar ein Überangebot an Brennholz, denn durch die notwendige Durchforstung der Wälder wird mehr Schwachholz gefördert, als verkauft wird. Natürlich sollten Sie Ihr Feuerholz für den Kaminofen nicht teuer im Supermarkt kaufen, sondern am besten direkt vom Erzeuger. Das gesägte und grob in Scheiteln gespaltete Holz sollte für ein oder zwei Jahre luftig getrocknet werden. So können Sie mit 2 kg Brennholz bei einem Kaminofen einen Liter Heizöl sparen.
Schon ein Kaminofen die Umwelt?
Jetzt werden Sie natürlich denken, schont man mit einem Kaminofen wirklich die Umwelt? Bei der Verbrennung von Holz im Kaminofen wird ja auch Kohlendioxid erzeugt, und CO2 verschlechtert das Klima der Erde. Das ist alles richtig, allerdings ist das Verbrennen von Holz im Endeffekt eine Schadstoffneutrale Verbrennung, denn es werden wieder neue Bäume nach dem Fällen gepflanzt. Das nennt man Nachhaltigkeit. Bei diesem Kreislauf wird das bei der Verbrennung im Kaminofen freigesetzte Gas wieder von den neu wachsenden Bäumen aus der Luft entfernt und im Holz gespeichert.